wegen deiner menschen...

deiner wandmalereien...

deinem himmel...

deinem licht...


eine woche waren wir da. und es war eigenartig. alles vertraut und dann doch wie touristen.

mit frühstück international, literatur und endlosen autofahrten auf dem dielenboden, der beruhigend unter unseren knien knarrte...

tage, in denen wir so viel wie möglich aufgeschobenes, vermisstes aufholen wollten. der ananas-kokos-shake beim vietnamesen, die quarkkeulchen an der prenzlauer, auf und ab durch's spielzimmer zusammen mit unserer dritten oma, kumpels im holzpuppenwagen durch die wohnung fahren... so vieles und vieles mehr, was wir machen wollten, die wir sehen und begrüssen wollten. nur die zeit war kurz, zu kurz. auch wenn es für einen schnellen besuch bei frau tulpe gereicht hat. die ausbeute: klein, aber fein. nichts aufregendes. nur schöne zukünftige kissenbezüge für unser sofa.

und nach frau tulpe, nebenan einen cappuccino in der weinerei, was ich schon sehr, sehr lange nicht mehr gemacht habe - mangels kinderecke

klar, viele freunde gesehen. alte und neue bekanntschaften aufgefrischt, geschlossen, auch flüchtige, die für eine vergnügliche, forschende halbe stunde hielten...

satt und überladen mit eindrücken sind wir zurückgekehrt, mit vielen herzensmomenten, lieben händen, die uns gedrückt, aufmerksamen ohren, die uns gehört haben.
die fülle der letzten woche wiegt schwer in der ruhe unserer wohnung hier, zwischen bäumen, an denen buntspechte klopfen und in denen meisen vor unseren grossen fensterfronten fröhlich auf und ab fliegen, trotz klirrender kälte... bei der wir uns nur ungerne hinauswagen. aber die enten wollen gefüttert werden und der mann fährt in sein angemietetes büro, wo er wunderbare radiosendungen fabriziert und spät nachmittags mit kalten backen vom fahrradfahren zurückkommt.
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