Donnerstag, 11. März 2010

die welt in schwarz - weiss



Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück.

Von dort her sendet er, fliehend, nur
ohnmächtige Schauer körnigen Eises
in Streifen über die grünende Flur...

Johann Wolfgang v. Goethe

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wieder schnee! auch der gedanke, dass es sonst regen wäre ist jetzt nicht wirklich mehr tröstlich. es ist ein pappiger, nasser schnee. und die enten sind aus dem fluss herauf gewatschelt und warten schon vor dem gartengatter als wir uns doch in das schwarz-weiss heraus wagen. das herumhantieren mit mütze, handschuhen, kamera, bagger, schlitten nervt. die verspannungen im körper verhärten sich bei jedem windstoss etwas mehr. alles ruft nach sonne. schwer zufrieden und in einer liebenden haltung zu bleiben.

Dust of Snow

The way a crow
Shook down on me
The dust of snow
From a hemlock tree
Has given my heart
A change of mood
And saved some part
Of a day I had rued.

Robert Frost

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beim aufräumen ist mir dann das hier wieder in die hände gefallen und ich finde es
gehört hierher, weil es mein schwarz-weiss so gut unterstreicht. ich weiss leider nicht, wie der künstler heisst - falls du es siehst, melde dich bitte. ich habe das bild vor fünf jahren auf der friedrichsbrücke in berlin gekauft. dort hatte er seine bilder auf einer decke ausgebreitet und ich hatte mich in dieses hier sofort verliebt.

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